Marcel Schröder: Dein Warum braucht ein Wer. Für wen machst Du das?
Shownotes
Was du aus dieser Episode mitnimmst:
- Warum Willenskraft tagesformabhängig ist und was wirklich für Konstanz sorgt
- Wie die Geschichte, die du dir über dich selbst erzählst, über Erfolg und Scheitern entscheidet
- Warum dein Warum ein Wer braucht und weshalb du für andere mehr tust als für dich selbst
- Was der Unterschied zwischen Naturgesetzen und Glaubenssätzen mit Eigenverantwortung zu tun hat
- Warum große Ziele nur als Orientierung taugen und worauf du wirklich schauen solltest
Über „Gestalten statt Jammern"
Der Podcast für Unternehmer, Führungskräfte und alle, die lieber agieren als klagen. In jeder Episode sitzt jemand am Mikrofon, der genug Gründe zum Jammern hätte und es trotzdem nicht tut. Takeaways direkt aus der Praxis. Keine Theorie. Kein Hochglanz.
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Kontakt
Marcel Schröder, Gründer Areté Coaching & Consulting https://arete-coachingandconsulting.com/ https://www.linkedin.com/in/marcel-schr%C3%B6der-coaching/
Kai Michael Kisseberth, Host 'Gestalten statt Jammern' https://www.kisseberth.com/ https://www.linkedin.com/in/kai-michael-kisseberth-1879b48a/ info@kisseberth.com
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Transkript anzeigen
00:00:00: Also wenn es um Motivation und Willenskraft ging, wären wir alle Millionärer und hätten alles Six Packs.
00:00:09: Gestalten oder nur reagieren?
00:00:11: Was entscheidet?
00:00:12: Das erfährst du hier mit herausragenden Persönlichkeiten an meiner Seite!
00:00:16: Gestalten statt jammern.
00:00:18: Ich bin dein Host, Kai Michael Kiseppert.
00:00:25: Ja hallo schön dass Du heute wieder eingeschaltet hast.
00:00:28: zu Gast heute ein... Mann, der mit Mitte zwanzig bereits als Assistent-Coach in der Basketball Bundesliga Teil des jüngsten Trainerteams war.
00:00:37: Einer der Jüngsten in der Coach-Riege überhaupt – viele der Spieler waren älter als er!
00:00:42: Von außen betrachtet ein super Erfolg.
00:00:44: Innerlich sah es allerdings ganz anders aus.
00:00:47: Verletzungen sowohl körperlich wie auch mental.
00:00:50: Heute sagt mein Gast dass er durch falsches Mindset um einen Haar alles verloren hätte.
00:00:55: Herzlich willkommen bei gestalten Stadtjammern Marcel Schröder.
00:01:00: Schön, dass du da bist.
00:01:03: Ja Marcel!
00:01:04: Du hast ja öffentlich auch schon geschrieben, das du durch ein falsches Mindset fast alles verloren hättest was dir wirklich wichtig war besonders auch deine Jungs.
00:01:15: Was war das für einen Moment in deinem Leben und an welchem Punkt hast du dann erkannt, dass nur du selbst die Richtung wieder verändern kannst?
00:01:24: Das kann ich mich gut daran erinnern weil es noch gar nicht so lange her ist erst ein paar wenige Jahre Ja, das war einfach wirklich ein Moment wo ich ganz allein stand.
00:01:32: Also wo ich wirklich gemerkt habe dass selbst die Leute die mir sehr nahe stehen also sprich meine Familie mich doch etwas komisch angeschaut haben angesichts der Entscheidungen die ich da so teilweise getroffen habe und der Konsequenzen Die dann die dann da kam sowohl beruflich als auch privat Und Ich mich einfach also ich klar sehen konnte in welche Richtung es ging weil dieser dieser Weg den ich da eingeschlagen hatte der Das war über mehrere Jahre einen kurs.
00:01:59: Ich habe letztendlich die gleichen Themen, die gleichen Probleme immer und immer wieder wiederholt.
00:02:03: Und die Krisen haben sich auch mehr oder weniger wiederholten.
00:02:05: nur jedes mal ist es schlimmer geworden.
00:02:07: Und ich konnte dann einfach erkennen das also über die letzten Jahre wenn ich den Weg weitergehe wo das zwangsläufig und zwar sehr bald enden wird.
00:02:17: Das Bild hat mir nicht gefallen.
00:02:18: Es war sehr unangenehm weil das wahrscheinlich unter anderem bedeutet hätte dass meine Jungs mich nicht mehr anschauen nicht mehr reagieren wenn ich ihnen Nachricht schreibe oder so weiter.
00:02:28: Ich sag jetzt mal, jeglichen Respekt vor mir verloren haben.
00:02:32: Das weiß ich natürlich nicht, ist spekulativ!
00:02:33: Vor allen Dingen hätte ich selbst den Respekt von mir verloren und ich habe mir das dann halt angeschaut was so die letzten zehn, fünfzehn Jahre in meinem Leben passiert ist und die einzige Konstante, dass was immer gleich war in dieser Geschichte, das war ich.
00:02:46: Also ich kannte natürlich immer in verschiedenen Situationen mit dem Finger zeigen – das war Schuld der Umstand, die Person und so alles.
00:02:52: aber das eine was immergleich war, war ich in der Geschichte.
00:02:55: Und dann habe ich mir gedacht, dann ist es wohl an der Zeit was an mir zu ändern.
00:02:59: Wenn ich einer der Faktoren bin die in diesen Geschichten immer wieder auftaucht.
00:03:03: Ja so wie die Geschichte mit dem jenigen der ans Auswandern denkt bis und dann jemand mal sagt ja denk aber dran dass da auch nicht alles besser ist weil du nimmst ja etwas Wesentliches mit nämlich dich selbst
00:03:16: Ganz genau.
00:03:16: also das ist genau die gute Analogie.
00:03:24: Wie schon in der Einleitung gesagt, du warst ja sehr erfolgreich als einer der jüngsten aktiven Headcoaches in der Basketball-Bundesliga.
00:03:34: Das ist auch eine Nummer so etwas zu erreichen.
00:03:37: und was muss man da innerlich dann entwickeln um mit diesem Alter Verantwortung für Menschen zu übernehmen die älter sind als man selbst wenn die Spieler doch hauptsächlich viele der Spieler ältern waren als du?
00:03:51: Ja also Es waren verschiedene Sachen, also einerseits habe ich schon immer Führungsrollen eingenommen auch als Spieler.
00:04:00: war ich immer Team Kapitän.
00:04:01: Ich war auch als Sechzehnjähriger schon Team Kapitänen in den Erwachsenenmannschaften, in denen ich gespielt habe.
00:04:06: also ich bin relativ... Also ich war jetzt kein super Talent aber ich war okay im Wasgeball sage ich mal als Spieler und bin relativ schnell dann in Erwachsene Teams hochgerutscht und hab da dann auch schon Führungsrollen eingenommen obwohl die ja auch alle älter waren als ich weil ich schon immer einen gewissen Anspruch an mich selbst hatte.
00:04:23: also ich habe schon immer trainiert und ich habe immer gesagt ich gebe mich nicht mit Mittelmaß zufrieden oder nur ein bisschen besser als Mittelmaße sein orientiere mich immer nach ganz oben.
00:04:30: Also ich will das Maximum rausholen, wie unrealistisch das von meinem jeweiligen Standpunkt auch aus sein mag.
00:04:36: aber das ist mein Ziel und es hat einfach dazu geführt dass sich dass ich mich selbst auf eine gewisse Art und Weise geführt habe wie ich trainiert habe und die Sachen eben angegangen bin und ich glaube halt grundsätzlich das ist auch das was wir heute in unserer Arbeit machen dass der beste und einzig wirkliche Weg ist zu führen nämlich voran zu gehen und andere Leute sehen das und folgen ein Und das ist dann eigentlich letztendlich automatisch passiert, dass eben Leute gesehen haben okay der trainiert er es ich sage jetzt mal besessen von dem was er macht und hat gewisse Erfolge und auch ein gewisses Mindset.
00:05:09: Das entwickelt einen gewissen Pull Faktor dem andere Leute dann folgen wenn das authentisch ist.
00:05:14: und als ich dann eben ins Trainerwesen übergegangen bin habe ich dann natürlich ein bisschen darüber nachgedacht und da war mir auch klar, okay.
00:05:22: Ich kann jetzt als junger Trainer nicht mit Erfahrungen und so weiter glänzen.
00:05:27: Da sind alle anderen Trainer mehr weit voraus.
00:05:29: Das einzige was ich habe ist eben auch da authentisch zu sein um zu versuchen mit den Werten die ich von den Spielern fordere also zum Beispiel Disziplin, harte Arbeit, Teamplay usw.
00:05:41: selbst voranzugehen.
00:05:42: dass die Spieler sehen ok das ist eine eins-zu-eins Deckungsgleichheit zwischen dem was er fordert und dem was erlebt authentisch und dem folgen wir.
00:05:52: Das funktioniert natürlich nicht bei allen, weil nicht alle die gleichen Werte teilen.
00:05:55: und da kommt dann der Punkt ins Spiel dass man eben aussieben muss wer in das eigene Team passt, weil wir auf einer gemeinsamen Vision sind, die sich erst mal vor allem über gemeinsam Werte definiert.
00:06:04: Ja also die Werte als zentrale Ankoch letztendlich in einem Ganzen?
00:06:10: Immer sowohl persönlich als auch im Teams.
00:06:13: Würdest du dann sagen, dass dich diese Trainertätigkeit auch dahingehend geprägt hat?
00:06:18: oder war das schon immer so irgendwo dein Credo?
00:06:22: Also ich sage es mal.
00:06:24: Meine Marm ist Lehrerin und früher hieß es immer Ich sollte doch auch Lehrer werden.
00:06:28: Dann habe ich kurz darüber nachgedacht wie ich selbst als Schüler war Und ob ich darauf Lust hab und habe gesagt ne auf keinen Fall Das tue ich mir nicht an.
00:06:35: Aber sag' ich mal für mich ist Wissen zu akquirieren und weiterzugeben ist schon ein wesentlicher Bestandteil von dem, was ich gerne mache.
00:06:46: Also Leuten Erkenntnisse weitergeben die für mich selbst gewonnen habe und im Trainer sein kann man das natürlich auch auf einem sehr begrenzten Abschnitt nur jetzt in diesem Fall Basketball.
00:06:59: Also insofern war das wahrscheinlich nur eine Auslebung meiner Neigung oder dem was ich gerne mache, aber hat natürlich dazu geführt dass sich bestimmte Qualitäten entwickeln musste um auf diesem Level zu funktionieren.
00:07:14: Ja, wenn ich so richtig recherchiert habe ist ein zentrales Thema ja auch das.
00:07:20: Das eben Willenskraft alleine nicht funktioniert sondern dass es ein System gebaut werden muss oder ein System designt werden muss und das klingt ja vielleicht erst mal kontraintuitiv Gerade in einer Welt, in der die Disziplin und Durchbeisen glorifiziert wird.
00:07:38: Erklär uns vielleicht mal den Zusammenhang und vielleicht auch warum aus Deiner Sicht so viele Menschen dran scheitern ihr Leben aktiv zu gestalten obwohl sie eigentlich motiviert sind es zu tun.
00:07:50: Ja,
00:07:51: letztendlich hast du damit genau den Punkt schon zusammengefasst.
00:07:54: Also wenn es um Motivation und Willenskraft ginge wären wir alle Millionärer und hätten alles Six Packs und wären perfekt gesund.
00:07:59: Und Fakt ist aber das ist fast keiner!
00:08:02: Uns liegt eben nicht an Motivations-, Willens- oder Vorstellungskraft sondern es liegt daran dass wir vom Wissen ins Tun... Da ist eine Lücke da gibt's ein Bruch sozusagen und die Frage ist halt wie man denen schließt.
00:08:14: Ich denke halt, und das kann wahrscheinlich auch jeder aus seiner eigenen Erfahrung bestätigen.
00:08:19: Dass Willenskraft eine sehr begrenzte und Tagesform abhängige Sache ist.
00:08:23: Es gibt natürlich Tage wo ich für aufstehe und denke, ich kann ein Baum ausreißen.
00:08:26: Und dann gibt es wieder andere Tage, wo ich sage heute Szene putzen schon zu viel.
00:08:30: Wenn ich mich eben dann auf Willens Kraft verlasse, da bin ich immer nur einen schlechten Tag davon entfernt wieder zurück auf Stadt zu fallen oder im Chaos zu versinken.
00:08:38: Und wenn man sich das mal anschaut, sind die Leute in egal welchem Bereich erfolgreich sind und auch wir selbst immer die, die konstant an der Sache dran bleiben.
00:08:49: Also die einfach über viele Wochen Jahre eine Sache gleichmäßig regelmäßig ausführen.
00:08:54: und die Frage ist wie kriege ich diese Konstanz?
00:08:56: Und das beste Beispiel was für die meisten Leute ja greifbar ist es für mich immer Zähne putzen.
00:09:02: keiner von uns steht früh auf und sagt oh ich bin heute so motiviert zähne zu putzen.
00:09:06: Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, weil ich so aufgeregt war.
00:09:08: Weil ich früh Zähne putzen wollte.
00:09:10: Sondern wir stehen einfach auf.
00:09:10: Wir putzen Frühzähne unabhängig davon ob das ein guter und schlechter Tag ist, ob stressig war oder sonst was.
00:09:16: Das passiert einfach!
00:09:18: Und das Ziel dahinter ist natürlich Zahngesundheit, weil wir also ich zumindest und wahrscheinlich die meisten anderen auch nicht Lust haben auf so einem Zahnhocker-Zahnarztstuhl zu landen.
00:09:28: Wo dann einer da furchtbare Dinge mit seinem Bohrer macht?
00:09:31: Deswegen ist es ein System, dass einfach abläuft.
00:09:33: aber wir denken da nicht jeden Tag drüber nach sondern das ist automatisiert.
00:09:37: Aus meiner Sicht ist das das Ziel ist eben die Dinge, die wir als zielführende Aktion identifizieren können und darüber muss man sich erst mal klar werden.
00:09:46: erstens was ist das Ziel?
00:09:47: Was sind die Inputs, die ich geben muss?
00:09:49: Die in den Autopilot zu verlagern.
00:09:51: Also alle Menschen laufen ja zum größten Teil... ...die meisten unserer Entscheidungen laufen im Autopiloten.
00:09:55: Das sind einfach Gewohnheiten, die wir uns angeeignet haben oder die uns beigebracht wurden und die einfach wiederholt werden.
00:10:02: Und die Kunst aus meiner Sicht ist es sich diese Gewohnheit anzuschauen zu gucken was davon ist eigentlich ziel- oder zweckdienlich und was nicht.
00:10:11: Programm installieren, damit mich das über die Konstanz an mein Ziel bringt.
00:10:15: Das ist zumindest meine
00:10:17: Arbeitstheorie.".
00:10:18: Also die Theorie kann ich absolut bestätigen.
00:10:20: also wer hat es ja im Vorgespräch auch davon dass jetzt gerade wieder wärmer wird und ich bin ja Eisbader, gehe morgens immer in meinen Eisbad.
00:10:29: Wenn ich das jeden Tag mache, dann ist es auch gar kein Thema.
00:10:33: Also da geht's nicht um Motivation oder was sondern es gehört einfach zum Ablauf.
00:10:37: wenn ich jetzt mal irgendwie ein paar Tage nicht konnte weil unterwegs war oder sonst irgendwas und dann sind so regnerische kühle tage dann ist schon wieder die Verlockung zu sagen heute nicht.
00:10:47: aber dass die Ausrede darfst du ja nicht geben also zähne putzen finde ich super Beispiel.
00:10:53: Das ist ja jetzt auch nichts, was super Glückshormone ausschüttet oder so.
00:10:58: Es muss halt gemacht werden und jeder macht's!
00:11:00: Ja das hat ganz viel... Du hast es schon gesagt also mit Ausrede auch mit den Geschichten zu tun die wir uns selbst erzählen.
00:11:07: Also wir alle unser Gehirn denkt in Geschichten.
00:11:11: Wir erzählen uns alle Geschichten über uns selbst.
00:11:13: Das ist unsere Selbstbild, unsere Identität und über die Welt wie die Welt funktioniert.
00:11:18: Die meisten dieser Geschichten sind aber keine Fakten Sondern es sind eben genau das sind Geschichten, die uns halt die Welt irgendwie navigieren lassen.
00:11:24: Und die Frage ist eben helfen mir diese Geschichten oder helfen sie mir nicht?
00:11:27: Ja und Willenskraft brauche ich letztendlich immer nur dort wo die Ziele, die ich habe... ...und die Geschichten ,die ich mehr erzähle, nicht Konkurrent sind also nicht ein Einklang stehen.
00:11:40: Also wenn ich zum Beispiel mir die Geschichte erzähle Ich war schon immer nicht fit oder schon immer übergewichtig Ich habe schon immer nicht gern Sport gemacht und jetzt will ich anfangen eine neue Sportroutine einzuführen.
00:11:51: Dann brauche ich Willenskraft, weil ich diese Geschichte gegen die eigene ankämpfen muss sozusagen.
00:11:57: Andersrum aber... Ein Profisportler zum Beispiel, der hat auch nicht jeden Tag Lust zum Training zu gehen.
00:12:02: Da gibt es auch Tage wo er alles andere lieber machen würde aber er geht zum Training weil die Geschichte dir sich erzählt ist.
00:12:08: ich bin Profi Sportler und das ist was Profi sportler macht.
00:12:11: die gehen zum Training jeden tag.
00:12:12: Das ist ihr Job so wie jeder andere in dem beruf auch sagt dass ist mein job Das bin ich und deswegen gehe ich zum Training unabhängig davon, zur Arbeit.
00:12:20: Unabhängige davon ob ich einen guten oder schlechten Tag habe.
00:12:22: Und diese Identität also diese Geschichten über uns selbst das ist ein Teil dieses Automatismus den man eben angucken muss oder nicht muss aber sollte.
00:12:31: Ob das hilft mit dem was wir erreichen wollen?
00:12:33: Oder ob es eher sogar die Sache noch schwieriger macht?
00:12:35: Ja
00:12:36: du Bischö dann auch, oder hast du ja die Identität gewechselt und Bischöns Crossfit eingestiegen.
00:12:43: Du warst da auf Wettkampfniveau unterwegs und bis in die Top-Fünfzehn auch weltweit geschafft.
00:12:50: Was hat denn dieser direkte Vergleich mit der absolute Weltklasse gebracht nach deiner Zeit im Basketball?
00:12:56: Und was können Führungskräfte davon lernen wenn sie nicht nur reagieren sondern auch bewusst so eine Karriere oder so ein Weg neu gestalten wollen?
00:13:05: also das ist Das war ein harter Schnitt, ne?
00:13:08: Also ich sag mal seitdem ich fünfzehn war, vierzehn-fünfzehn habe ich nur Basketball gemacht.
00:13:12: Ausschließlich!
00:13:13: Das war meine Identität.
00:13:14: Ich bin Marcel der Basketballer erster Spieler dann der Trainer und dann kam es zu einer Reihe von Ereignissen wo ich einfach gemerkt habe okay wenn ich diesen Weg weiter gehe endet das an einem nicht so guten Ort.
00:13:26: und das ist glaube ich was viele Leute nicht machen weil die sind so dissoziiert von ihrer Zukunft.
00:13:32: also wo dem Endpunkt der Reise des Kurses, auf dem sie sich befinden.
00:13:36: Und ich habe das halt gesehen, A weil ein Trainerkollege von mir relativ jung mit Herzinfarkt umgefallen ist, er ist nicht gestorben aber der hatte da stressbedingt eine ernsthafte medizinische Krise und es hat mich ins Nachdenken gebracht und wie gesagt immer noch relativ jung.
00:13:49: Ich war so ca.
00:13:49: thirty-five und alle meine Trainerk kollegen waren deutlich älter als ich Und ich hab genau gesehen, wie das jetzt bei mir gerade schon beginnt.
00:13:56: Also ich habe schlecht geschlafen, Ernährung war nicht top, Training war so der ständige Stress reisen und das alles... ...und hab halt gesehen wie es diesen meinen älteren Trainerkollegen geht.
00:14:05: Niemand ging's gut, den ging's allen schlecht.
00:14:07: also wirklich schlecht, massive gesundheitliche Probleme.
00:14:10: Und dann habe ich einfach gesagt, okay will ich das.
00:14:13: Will ich diesen Weg gehen?
00:14:14: Will ich mit meiner Titanic auf diesem Eisberg drauf an?
00:14:17: Ich sehe den Eisberg schon!
00:14:18: Will ich das?
00:14:18: und dann hab' ich gesagt nein, will nicht.
00:14:20: Dann hat's aber noch zwei Jahre gebraucht bis ich da komplett rausgekommen bin aus dieser Geschichte.
00:14:24: Einfach weil es eben auch so schwierig war diese Identität abzulegen.
00:14:28: Ich bin Marcel der Basketball Trainer sozusagen.
00:14:31: Und hab das dann aber geschafft, vor allen Dingen mit dem Gedanken was passiert bei meiner Familie wenn es mich erwischt wie meinen Trainerkollegen und ich umfalle und vielleicht nicht das Glück habe und überlebe.
00:14:40: Was passiert da mit meinen Jungs die damals noch recht jung waren?
00:14:43: Dann hab' ich den Fehler gemacht wie auch immer man das sehen will dass ich mich nur auf die körperliche Seite konzentriert habe.
00:14:50: also ich hab nun geguckt okay wie kann ich mich körperlich wieder auf die Reihe bringen gesundheitlich und hab dann halt CrossFit für mich entdeckt dann bin ich halt all in gegangen.
00:15:00: Also da gibt es nicht achtzig Prozent, sondern gab's nur hundert Prozent hat mich da auch wieder an dem obersten Niveau orientiert was da gerade zu der Zeit eben den Ton angegeben hat.
00:15:10: mein Ziel war es immer zur Weltmeisterschaft zu kommen.
00:15:11: das habe ich leider nicht ganz geschafft aber Ich bin halt recht gut geworden sag' ich mal und recht fit für meinen Alter auf jeden Fall.
00:15:16: Aber ich hab definitiv verpasst mich um die anderen Seiten zu kümmern nämlich vor allen Dingen um Mein Kopf.
00:15:23: Und dass hat mich dann später eingeholt und dann bin Ich an dem Punkt gelandet wo wir das Gespräch begonnen haben.
00:15:29: Aber dann hast du die Identität in dem Moment gewechselt und bist dann so Marcel dem Crossfitter geworden.
00:15:35: Und zwar ausschließlich!
00:15:36: Dann war Schluss mit Basketball Wahrscheinlich nicht mehr ein Ball in der Hand gehabt.
00:15:40: Ja, das nicht!
00:15:41: Meine Jungs spielen noch ein bisschen Basketball und die halten mich immer noch so offen laufeln.
00:15:44: aber ich könnte ja heute nicht mal mehr sagen welche Mannschaften alle in der Bundesliga spielen.
00:15:47: Ich bin jetzt überrascht gewesen.
00:15:48: dass gerade das Bundesligafinale läuft und das Deutschland zum Beispiel Weltmeister oder Europameister geworden ist habe ich auch nur über meine Jungs mitbekriegt.
00:15:55: also ich schaue gar nichts mehr ich bin null da drin und das geht von heut auf.
00:15:59: morgen also bin ich raus.
00:16:00: Die Identität gewechselt.
00:16:04: Ja, du sagst ja auch die entscheidende Frage ist eben nicht was will ich erreichen sondern für wen will ich ein Vorbild sein und warum ist dessen so essentieller Unterschied?
00:16:13: Und was verändert sich dann wenn jemand damit beginnt sein Leben aus dieser Perspektive bewusst zu gestalten.
00:16:22: Das geht so ein bisschen auf dieses berühmte Buch von Simon Sinek zurück, Start with Why.
00:16:26: Das kennt wahrscheinlich jeder in irgendeiner Form.
00:16:28: So findet einen warum, findet einen Sinn.
00:16:31: und wenn man ganz noch weiter zurückgeht dann ist das von Viktor Frankl dem berühmbten österreichischen Psychologen der Auschwitz überlebt hat und er halt gesagt hat okay die Leute die nicht umgebracht wurden sondern die die gestorben sind weil sie ihren Lebenswillen im KZ verloren haben das waren alle die die keinen Grund hatten weiterzuleben also die keine keine Zukunft hinaus sich vorstellen konnten.
00:16:53: Und meiner Meinung nach ist es so, dass dieser Sinn total wichtig ist.
00:16:57: aber so ein Sinn kann also wenn das so abstrakt ist so von wegen.
00:17:01: ich möchte gern gesund sein.
00:17:02: Ich möchte so gesund wie möglich sein weiß ich nicht ob das genug Motivationskraft hat uns durch die schweren Tage durchzuführen.
00:17:10: Also wenn's wirklich dann sagt ja ist mir auch egal dann werde ich halt krank.
00:17:13: Wenn das so wäre dann würden alle Leute aufhören mit Rauchen.
00:17:15: jeder weiss das rauchen schlechtes für die Gesundheit sozusagen.
00:17:19: Aber wenn ich mir eben vorstelle, was die Konsequenzen für vielleicht wichtige Menschen in meinem Leben sind.
00:17:26: Wenn ich jetzt zum Beispiel ein Lungenkrebs erkranke oder irgendwie sowas in der Art ja also die Leute um dies mehr wirklich geht meine wichtigsten Menschen dann bekommt das eine ganz andere Dringlichkeit weil die meisten Menschen sagen nicht alle aber die meisten menschen doch bereit sind für andere deutlich mehr zu tun als für sich selbst.
00:17:41: Also, man sieht das schon bei Hundebesitzern.
00:17:43: Für ein Hund machen die alles also was dafür Geld ausgegeben wird um das Supplement und die Bürste und keine Ahnung was noch zu kaufen.
00:17:52: Wohin gegen wir für uns selbst?
00:17:53: Für eine zehn Euro Supplement weil es unsere Gesundheit... Ne, mach mal nicht so ungefähr.
00:17:58: Und deswegen sagen wir immer dein Warum brauchten wer?
00:18:01: Braucht'n Gesicht!
00:18:02: Für wen machst du das?
00:18:03: Und zwar idealerweise eben nicht dich selbst sondern jemand anderem.
00:18:06: und noch stärker Ist dann nicht nur eine positive Vision, so von wegen ja wenn ich gesund bin.
00:18:12: Dann bin ich der tollste Vater den sie mal zu geben hat sondern die negativ die Anti-Vision also Worst Case Szenario aufzumachen weil die meisten Leute haben noch stärkere Motivationen wenn es ein Weg von Als ein hinzu ist also Schmerz vermeiden.
00:18:27: Ich möchte nicht, dass meine Familie leidet ich möchte nicht das meine Kinder leiten oder sowas in der Art.
00:18:31: Das ist aus meiner Erfahrung die stärkste Motivation zumindest um jetzt sofort was zu ändern
00:18:37: und dann den switch zumache in das positive.
00:18:42: Ja, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung nennst du ja deine höchsten Werte.
00:18:46: Und was ist mit Menschen die sich sagen ich will ja aber meine Umstände lassen es gerade nicht zu.
00:18:53: also wo ziehst Du die Grenze zwischen einer echten Begrenzung in dem Moment indem man die Verantwortung dann einfach abgibt?
00:19:00: Also wenn ich das höre meiner umständen lasse sie anders nicht anders zu.
00:19:04: Dann ist mein erster gedanke du hast keine eigen verantwortung.
00:19:06: weil also das ist ein.
00:19:08: Es gibt halt einen unterschied zwischen naturgesetzen und Glaubenssätzen.
00:19:12: Naturgesetze sind von uns nicht beeinflussbar, alles andere was kein Naturgesetz ist, ist von uns beeinflusbar.
00:19:19: Die Naturgesätze geben den Rahmen vor innerhalb dessen ich Wahlmöglichkeiten habe Und dort kommt dann meine Eigenverantwortung ins Spiel.
00:19:26: Wenn ich mich aufs Dach stelle und mit meinen Armen flatter als ob ich Flügel hätte Dann wird die Gravitation mich eines Besseren belehren.
00:19:33: Das kann ich nicht verändern.
00:19:34: Da hilft keine Identität, dass du ein Vorbild
00:19:37: bist Das kann Ich Nicht Verändern.
00:19:39: Ich kann auch nicht verändern, wenn es regnet.
00:19:42: Ja also wenn's regnet aber ich kann sehr wohl ändern ob ich ein Regenschirm auspacke, einen Regenmantel anziehe oder ob ich eben mit meinem Sommerkleid rausgehe und genauso kann ich meinen Framing wie ich diese Geschichte Werte verändern.
00:19:56: Also wir sagen versuchen unseren Klientnehmer zu sagen alle Ereignisse sind neutral.
00:20:01: Wir geben denen die Bedeutung.
00:20:02: Ich erzähle immer die Geschichte dazu.
00:20:04: Wenn jemand früh ins Büro kommt und der Chef ruft ein rein sagst du hör mal zu Es gibt jetzt keinen besonderen Grund, aber du kriegst heute einfach hier auf der Stelle zehn Prozent Gehaltserhöhung.
00:20:13: Geht derjenige aus dem Büro raus und fängt wahrscheinlich schon an zu planen, wofür er das Geld ausgibt für den nächsten Urlaub?
00:20:18: Geht ihn die Cafeteria trifft seinen Arbeitskollegen und sagt ihm hey!
00:20:21: Du wirst nicht glauben was gerade passiert ist.
00:20:23: ich habe gerade ungeahnt eine Gehalterhöhe gekriegt und dann dreht der Kollege sich um und sagt so echt du auch zwanzig Prozent?
00:20:30: Ja Und es ist genau das gleiche Ereignis und innerhalb von einer Sekunde wechselt sich die Bedeutung, die wir den Ganzen geben.
00:20:35: Im ersten Moment ist es absolute Euphorie cool, zehn Prozent Gehaltserhöhung und im zweiten fünf Sekunden später Verrat.
00:20:41: Es ist genau dass Gleiche!
00:20:43: Das ist unser Gehirn.
00:20:43: und da sind wir wieder beim Thema Geschichten, die eine Geschichte dazu erzählt.
00:20:48: Je mehr wir Kontrolle über diese Geschichten übernehmen desto mehr übernehmen wir Eigenverantwortungen und sind selbstbestimmt in unserem Leben.
00:20:56: ob uns das hilft dieser Geschichte oder nicht, das haben wir in der Hand.
00:21:01: Ja, absolut.
00:21:02: Das ist ein super gutes Beispiel mit dem, wie sich die Perspektive dann schnell verbessern kann
00:21:09: oder... Geh auf jede Schulabschlussfeier!
00:21:11: Dort siehst du Elternpaare, die heulen und andere Leute, die total aufgeregt sind.
00:21:16: Die die heulen, die sehen nur, mein Kind verlässt jetzt das Nest.
00:21:19: und was ist denn jetzt meinen Sinn im Leben wenn mein Kind nicht mehr da ist?
00:21:22: Und die anderen sagen ja, mein kind geht jetzt raus nach ober die Welt.
00:21:25: Gleiches Ereignis komplett anderer Interpretation.
00:21:30: Du sagst ja auch oder schreibst, dass das echte Veränderung nicht mit Wissen beginnt sondern mit Mut und dieser Mut bedeutet auch in die dunklen Ecken zu schauen.
00:21:40: Was hast du das zuletzt selbst machen müssen?
00:21:44: Und was hat sich dadurch dann in deinem Leben verändert?
00:21:47: Ja also wie gesagt, das große Teil war eben das, was wir ganz am Anfang hatten vor ein paar Jahren wo ich da wirklich so grundsätzlich ein paar Sachen für mein Leben Ändern musste.
00:21:59: aber letztendlich ist das eine praxis die ich jeden jeden tag mache.
00:22:02: also ich versuche jeden tag zu schauen.
00:22:05: Ich habe meine werte definiert ganz klar wo wofür möchte ich als mensch stehen und jeden tag meiner meine entscheidungen und mein handeln dagegen abzugleichen, wo bin ich hier auf kurs?
00:22:16: Und wo bin nicht davon abgewichen.
00:22:18: Und wenn ich abgewichen bin, wie korrigiere ich das?
00:22:21: Wie komme ich wieder zurück auf Kurs.
00:22:22: Das sind manchmal größere und manch mal kleinere Sachen... ...und oft sind es aber eben Sachen die dazu führen dass man unangenehme Änderungen machen muss weil wir sind supergut, unser Gehirn will Energie sparen und wir gehen den Weg des geringsten Widerstandes.
00:22:38: Die großen Hebel liegen meistens außerhalb dieser Komfortzone.
00:22:43: Da muss man über den Schatten springen.
00:22:46: Nicht nur, dass wir das nicht machen.
00:22:47: Wir schauen da nicht mal hin!
00:22:48: Wir sind nicht mal bereit, das in Frage zu stellen sondern es ist halt einfacher das weiterzumachen copy-paste was wir schon immer gemacht haben und dadurch verschenken wir meiner Meinung nach relativ viel Potenzial.
00:22:59: Ich glaube auch, dass es recht schwer ist es allein zu machen.
00:23:01: ich glaub besser funktioniert das immer mit Partnern also in der Gemeinschaft oder zumindest mit einem Partner der einen den Spiegel vorhält.
00:23:08: aber dann auch da muss man natürlich offen sein dafür dass jemand anders das macht Also weil das unangenehm ist.
00:23:15: Und wenn jetzt unsere Hörer aus diesem Gespräch nur eine einzige Erkenntnis mitnehmen sollten.
00:23:21: Was unterscheidet ein Gestalter von jemandem, der auf bessere Umstände wartet?
00:23:28: Ja also ich würde sagen es sind zwei Sachen.
00:23:30: ist immer das was wo wir anfangen ist erstmal klar machen und wofür möchte ich stehen.
00:23:35: Was sind meine Werte?
00:23:36: Also man kann sich vorstellen was möchte ich gerne was auf meinem Grabstein als Werte über mich geschrieben wird sozusagen weil In unserer Definition sagen immer, Ziele geben die Richtung vor.
00:23:47: Aber Werte sagen wie wir da hinkommen.
00:23:49: und das wäre dann im Prinzip der zweite absolute Klarheit darüber was ich wirklich will.
00:23:54: weil wenn ich ziele habe und zwar möglichst große ziele Dann fällt eine ganze Menge Ballast weg also nutzloser Sachen die wir jeden tag machen die überhaupt nicht zielführend sind.
00:24:03: Die größere des Ziel ist desto mehr meiner kapazität brauche ich um dieses ziel zu erreichen und dass wir umso weniger verschwende Ich auch nutzlose sachen.
00:24:11: Und wenn ich meine Werte ganz klar habe, dann kann ich diese Werte jeden Tag wie ein Filter an verschiedenen Entscheidungen halten und dann ist so fortklar was machbar ist.
00:24:20: Was mit diesen Werten nicht übereinstimmt und diese Optionen fallen sofort weg.
00:24:24: also Ziele möglichst groß und Werte klar haben das sind wahrscheinlich zwei wichtigsten Sachen würde ich sagen.
00:24:30: okay Abschließend die Frage, wenn uns jetzt jemand gerade zuhört und spürt das in manchen Bereichen vielleicht mehr reagiert als dass er selbst gestaltet.
00:24:40: Was ist dann die eine konkrete Sache der noch heute tun kann um wieder selbst ansteuert zu kommen?
00:24:46: Ja, ist genau das.
00:24:47: Zu fragen was kann ich tun?
00:24:48: Was kann nicht tun um die Situation ein bisschen besser zu machen?
00:24:51: Ein Schritt!
00:24:52: Das Problem ist dass viele Leute oft versuchen Fragen Probleme komplett zu lösen also so einen perfektionistischen Ansatz zu haben.
00:24:59: aber darum geht es meistens nicht sondern es geht nur drum einen Schritt zu machen also direkt vor die Füße zu schauen.
00:25:03: was kann Ich heute tun?
00:25:05: zehn Prozent, ein Prozent besser zu werden oder die Situation einen Prozent zu verbessern.
00:25:09: Und dadurch komme ich ins Momentum und bekomme das Gefühl dass ich eben am Steuer stehe, dass ich Einfluss habe Eigenverantwortung und Selbstbestimmung und von dort aus eröffnet sich dann der zweite, der dritte, der vierte Schritt usw.
00:25:19: Nicht direkt bis ans Ende springen wollen also von Null auf Mount Everest sondern was ist der erste Schritt den ich heute gehen kann?
00:25:24: Ja ja
00:25:25: wenn es nun ganz kleiner ist.
00:25:27: Hauptsache Beginne!
00:25:30: Das eine Prozent macht ja schon einen Unterschied, wenn ich jeden Tag ein Prozent oder auch nur ein halbes besser werde.
00:25:36: Ja das ist so was ich gerade mal gesagt habe.
00:25:39: vielleicht das abschließenden Punkt, dass große Ziele dienen nur als Orientierung Aber nicht als Bewertungsmaßstab.
00:25:46: Weil wenn man sich nur bewertet, ob ich jetzt das große Ziel erreicht habe dann ist es sehr schnell frustrierend.
00:25:50: Ich sage mal einen vierzehnjähriger der in die Fußball-Nationalmannschaft will weil gerade Fußball Weltmarschaft ist.
00:25:55: er könnte sich ja nach jedem Training fragen bin ich jetzt schon in der Fußball Nationalmannschaft und jeden Tag würde das bedeuten nein und ich wäre wieder gescheitert und könnte im Prinzip vor Frust dann aufhören.
00:26:03: Das gilt nur als Orientierung wo ich hin will.
00:26:06: aber gucken tue ich auch die täglichen Inputs also auf die kleinen tägliche Schritte.
00:26:10: was kann ich heute tun?
00:26:11: Training Ernährung Schlaf Was auch immer meine Ziele sind, um diesen Ziel näherzukommen.
00:26:15: Und wenn ich daran harken machen kann, bin ich auf dem richtigen Weg?
00:26:18: Ja absolut!
00:26:20: Lieber Marcel, herzlichen Dank für dieses Gespräch und die Einblicke in deine Basketballwelt oder den Marcel, den Basketballer, den Crossfitter und den Marcel der heute andere Menschen coacht oder an die Hand nimmt und begleitet.
00:26:37: Liebe Hörer an euch.
00:26:39: ihr Wisst jetzt, warum wir nicht alle Millionäre mit Six Packs sind?
00:26:44: Ihr habt da auch gehört dass Verantwortung nicht bei den Umständen beginnt.
00:26:48: Sie beginnen nämlich mit Verantwortung und mit der Entscheidung die eigene Richtung wieder selbst in die Hand zu nehmen.
00:26:54: Und genau darum geht es hier bei Gestalten statt Jammern.
00:26:57: Menschen sichtbar machen, die Verantwortung übernehmen, Chancen erkennen und Zukunft gestalten!
00:27:03: Wenn dir die Episode gefallen hat dann abonniere bitte den Podcast und teile ihm mit jemandem der gerade vielleicht auch einen Impuls genau in die Richtung braucht.
00:27:11: Bis zur nächsten Folge Gestalten Stad Jammern.
00:27:13: Vielen Dank lieber Marcel für das Interview.
00:27:16: Gern geschehen!
00:27:24: Bis zur nächsten Episode, bis dahin Ärmel hoch!
00:27:27: Dein Kai Kisserpuff.
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